Prada Som

Prada Som lebt …

In Allgemein on 9. Oktober 2010 at 11:46 am

… in Berlin.

Zurück von einer Reise aus Zentralasien,

wo ich gemeinsam mit einer Freundin aus St. Petersburg eine Kampagne zur Aufklärung über Brustkrebs betreute und Vorträge hielt (unten mehr dazu: wir befinden uns immer noch im pink month und sollten keine Gelegenheit auslassen, darüber zu informieren und zu sprechen), stelle ich fest, daß meine durchgeknallte Nichte Chang Mimi nicht nur eine irre Suche nach mir losgetreten hat, sondern dazu auch noch meinen blog in Unordnung brachte. Offenbar kann sich in dieser Welt niemand mehr vorstellen, daß es einen Ort gibt, wo nicht jeder/jede vernetzt, geschweige auf facebook ist, wo es Regionen gibt, da man nicht erreichbar ist, weil weder ein Mobile funktioniert (das Pamirgebirge, über 7000 Meter), noch Strom im ortsüblichen Alltag vorgesehen ist! Ich bin keineswegs untergetaucht, sondern habe mich um ein leider immer noch von der Öffentlichkeit widerwillig wahrgenommenes, aber keine  Region dieser Welt aussparendes Problem von Frauen gekümmert. Bedauerlicherweise profitieren in den ärmeren Ländern dieser Erde (auf meinem Rückflug las ich in der Frankfurter Allegemeinen Sonntagszeitung am 3.10.2010 ein Interview mit einem der dümmsten amerikanischen Schriftsteller der Gegenwart, Bret Easton Ellis, der ebenso gelangweilt wie hohlköpfig bemerkte: die Welt ist global – womit er möglicherweise in seiner einzigartigen Blasiertheit kundtun wollte: alles ist über all gleich, nein, Herr Ellis, ist es nicht, nicht einmal in Ihrem, in meinem Land!, was oft gut so, in diesem Fall aber schrecklich und grausam und keineswegs in Ordnung ist!!!) kaum Frauen von den inzwischen bahnbrechenden Erfolgen der medizinischen Forschung – wie ja überhaupt in den ärmeren, religionskonservativen Ländern die Frauen von jedem Profit ausgeschlossen bleiben!!! Auch gibt es dort keine Firmen wie hier in der westlichen Welt z.B. das Lifestyle und Modehaus RALPH LAUREN mit seiner PINK PONY Kampagne oder die Stiftung des Parfumherstellers ANNIK GOUTAL  (dessen Gründerin selbst an Brustkrebs starb!), die sich mit Investionen in der Erforschung von Brustkrebs und möglichen Therapien engagieren. Freilich gibt es auch eine zweifelhafte Kommunikation dieser Krankheit: Ich habe mich entschlossen, da ich die nächsten Monate in Berlin in engem Austausch mit der Schriftstellerin Barbara Bongartz

verbringen werde, ihren im Mai diesen Jahres verfaßten Essay auf diesen blog zu setzen, gemeinsam mit einem Photo von Barbara Bongartz, das die Berliner Photographin Susanne Schleyer aus diesem Anlaß aufnahm. Folgen wird ein Interview, das ich in Berlin mit der Autorin geführt habe. Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, daß die Beschäftigung mit dem Thema Brustkrebs, seine Erfahrung, Vermittlung und Rezeption Teil des Forschungsprojektes ist, das Barbara Bongartz und ich unter dem Titel AM EIGENEN LEIB – von Körpern und Kleidern, betreiben.

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