Prada Som

In manchen Straßen von Manhattan …

In Allgemein on 3. Oktober 2010 at 6:31 pm

… wirkt NYC dörflich, und seit Tagen ist mir das ein Trost, eine gewisse Geborgenheit. Ich ging zwischen den Townhouses der besseren Gegend spazieren, und ohne bewußt ein Ziel zu haben, stand ich auf einmal vor dem Haus von Adelaide Bride.

Ich klingelte, obwohl mir mehr als mulmig dabei zumute war, und rechnete ehrlich gesagt nicht damit, daß jemand öffnen würde. Um so erstaunter war ich, als eine junge Frau in strengem Kostüm vor mir stand, ungefähr so gekleidet, wie man sich die New Yorker Sekretärinnen in den 50er Jahren vorstellt, und fragte mich, womit sie mir helfen könnte. Ich stellte mich vor und sagte, ich wolle zu Adelaide Bride, hätte aber keinen Termin. In welcher Angelegenheit, fragte sie, immer noch kühl, aber freundlich.  „Es geht um meine Tante Prada Som“, antwortete ich. „Sie ist seit einigen Monaten spurlos verschwunden, und die einzige Person, die mir jetzt noch helfen kann, nachdem ich zahllosen, anonymen Hinweisen gefolgt bin, ist Mrs. Bride.“

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