Prada Som

Am eigenen Leib …

In Allgemein on 17. Juli 2010 at 2:12 pm

Da Barbara Bongartz – ich telephonierte mit ihr heute morgen – davon überzeugt ist, daß Prada Som wieder auftauchen wird und sie selbst keineswegs geneigt ist, das Ausstellungs- und Buchprojekt auszusetzen, haben wir uns entschlossen, Prada Soms blog als Fund- und Sammelstelle für das Vorhaben zu nutzen. Ich werde den blog eine zeitlang in diesem Sinne verwalten. „AM EIGENEN LEIB – Von Körpern und Kleidern“

beschäftigt sich keineswegs mit den letzten Trends der Mode (-industrie) 

und ihren Knallchargen (wer Schimalsky mit seinen schlecht aufgezogenen Häschen

schon einmal trunken vor Selbstbegeisterung durch die Brasserie Borchardt hat schwanken sehen, weiß, was ich  meine: bei meinem letzten Aufenthalt in Berlin war ich sprachlos, festzustellen, daß so jemand als deutscher D E S I G N E R gefeiert wird: Der Mann hat soviel Ahnung von Schnitten wie ein Krokodil von Schuhen – was aber das Krokodil bekanntlich auch nicht davon abhält, zum Schuh zu werden … vielleicht ist da übersinnliche Bestimmung irgendwie schief gelaufen, die Betonung liegt auf  „irgendwie“ – ich war übrigens an jenem Abend mit Barbara Bongartz zum Essen dort, wir wurden nicht bedient, weil das gesamte Personal Herrn Schimalsky und Entourage an den Lippen hing – absurd in seiner benommenen Geilheit, unverschämt den Gästen gegenüber und in NYC undenkbar!!!) sowie Fragen, wie man seinen Körper am besten den neuen Kleidern vom Laufsteg

anpassen kann (hungern, absaugen, amputieren, färben, ätzen, stechen, piercen, spritzen, implantieren, Knochen brechen und verlängern, Knochen kürzen usw.). AM EIGENEN LEIB ist hingegen eine Sammlung von Essays, Bildern, Collagen und Objekten, die über physische Körper von Menschen, Tieren, Dingen, Mobilien, Immobilien und deren Verbrämungen sinniert. In diesem Sinn werden Stoffe und Verhältnisse aller Art betrachtet und vorgestellt: Gewebe, (Ver-)Knüpfungen, Materialien – z.B. Metalle und Hölzer in besonderen Ausformungen, Häute & Haare sowie deren Funktion, Entwicklung, Stilisierung,

Anwendung und Gebrauch. AM EIGENEN LEIB soll der Anmut und ästhetischen Äußerung verpflichtet sein, nicht der Perfektion oder gar einer Norm!

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