Prada Som

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In Allgemein on 19. März 2010 at 9:07 am

East Broadway, Chinatown, am Mittag des 25. Februar Das ist der East Broadway am Mittag eines sonnigen Tages im Februar 2010. Ich muß dieses Bild einfach in den Blog setzen. Zurück aus Shanghai stand ich an dieser Stelle der Manhattan – Bridge und erinnerte mich daran, daß meine Großmutter mich vor Jahrzehnten immer dorthin mitnahm und mir erzählte, so sähe es aus in Shanghai. Diese Vista kondensiere die ganze Stadt in einem einzigen Blick: den Bund mit seinen Art-Deco-Gebäuden, die Straßenschlucht der Nanjing Road mit ihren vielen Fahnen und Transparenten … gerade zurück aus der Welt meiner Vorfahren kommend, dachte ich, wie recht sie hatte …

Hier ist der Blick von unserem neuen Zuhause auf die Skyline von Manhattan. So happy to be back!!!

 Es ist ein herrrlicher Frühlingsmorgen in Chinatown. Ich bin von Dumbo aus zur Fuß über die Manhattan Bridge gegangen, und diese Ladenpassage in der Hesterstreet erinnert mich wieder sehr an Shanghai.

Das ist der beste Weg, zu einer neuen Story über China Blumfeld zu kommen. Ich dachte mir, daß ich mit Chinas nächstem Fall zu ihrer frühen Zeit zurückkehre, als sie Blumfeld gerade kennenlernte. Frösche waren darein verwickelt, eigentlich keine schöne Angelegenheit – ich schäme mich immer dafür, daß wir Chinesen Tiere ausschließlich als Nahrungsmittel betrachten und schier keinen Respekt für sie empfinden. Das ist falsch, es scheint bösartig und grausam, aber es liegt eher daran, daß wir emotional zurückgeblieben und wenig gebildet sind. Diese Frösche z.B. sind nicht mehr zu retten!

Heute abend landen sie in irgendeinem Topf. Ich bin immer sehr froh, daß ich außer diesen chinesischen Genen auch noch ein paar andere habe, solche, die weniger gefräßig sind und sich auf die ästhetischen Seiten des Lebens konzentrieren. Stoffe z.B . , alle Arten von szenischen Bildern und Arrangements, das eben, was die Leute in Europa später in ihren Chinoiserien verwurstet haben.

Über dieses Thema konnte ich mich stundenlang mit der reizenden Tina Chow unterhalten. Grausamkeit und ästhetische Begabung der Chinesen … An dieser Stelle sollte ich betonen, daß die bezaubernde, elegante, anmutige Tina Chow, die leider viel zu früh verstorben ist,  das Vorbild meiner China ist … Dieses etwas unscharfe Bild von China, daß sie zusammen  mit ihrer Patentante Lee Ying zeigt (in der Kulturrevolution verschollen!!!) gibt eine Idee von dieser Ähnlichkeit.

Natürlich wäre Tina Chows Sanftheit völlig ungeeignet gewesen, in dem gesellschaftlichen Dreck zu wühlen, den China  immer aufwirbelt, wenn sie Blumfeldt aus der nächsten schrecklichen Patsche befreit! Davon ein anderes Mal mehr. Zurück zum Anfang dieses herrlichen Tages: Happy Easter! Eat eggs no frogs!

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